Archive for November, 2008

Es beginnt…

(Meine) erste “Last Christmas”-Sichtung dieses Jahr: heute morgen, gegen 6 Uhr, Viva, Klingelton-Werbung.

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Mindestens haltbar

Ich mag Fußball nicht. Aber ich gucke mir (mittlerweile) ganz gerne Spiele an. Nicht, weil es mich interessiert. Ich bin auch kaum in der Lage, so einem Spiel überhaupt zu folgen, um erhrlich zu sein. Fußballübertragungen im Fernsehen sind nicht gerade AD(H)S-freundlich.

Aber wie Jörn und Thorsten (für die in diesem Post nicht viel neues stehen wird) bestätigen können, mache ich mir durchaus so meine Gedanken beim Fußballgucken. Zum Beispiel:

  • Die Kommentatoren-Kommentare während des Spiels sind für den Arsch. Entweder reines ‘stating the obvious‘ (“Müller schiesst zu Meyer.”), Unnützigkeiten (“Ja, von hier konnte man das jetzt nicht wirklich sehen, ob das Handspiel war oder nicht.”) oder Vorlesen der Bildschirmeinblendungen (“3 Minuten Nachspielzeit.”). In anderen Ländern hat man öfter mal zwei oder mehrere Kommentatoren, warum nicht bei uns? 90 Minuten sind eine laaange Zeit, und man kann auch nicht die ganze Zeit nur beschreiben, was gerade auf dem Platz passiert – auch wenn einige es immer wieder versuchen. Unterhaltungen wären da sicher unterhaltsamer.
  • Konferenz-Schaltungen sind fucking verwirrend. Dieses kurze ’swoosh’ beim Umschalten ist völlig unausreichend. Ich merke immer erst nach ein paar Minuten, daß ich auf einmal ein anderes Spiel gucke. Es hilft auch nicht gerade, daß die Bandenwerbung fast überall die gleiche ist. Mein Vorschlag: Ein Effekt bei dem man (via Google Earth oder so) aus dem Stadion rausfliegt und dann über die Erde zum nächsten Spielort gezoomt wird.
  • Und überhaupt: Bei Konferenzen sieht man so gut wie nie ein Tor live. Irgendwann ruft einer von irgendwo “Toor in [irgendwo]!” und dann sieht man davon die Rückblende und dann die fünf Minuten nach dem Tor, die in aller Regel recht unspannend sind. Nun, wenn man die ganze Konferenz einfach fünf Minuten zeitversetzt senden würde, könnte man die Spielzüge zeigen, die vor dem Tor stattfinden. Ich würde wahrscheinlich keinen Unterschied merken, aber für Fußball-Fans ist das interessanter, könnte ich mir vorstellen?
  • Der Schiedsrichter hat schwarz zu tragen. Und sonst niemand. Ich bin ja schon verwirrt, wenn eine Mannschaft schwarz-gelb trägt und nicht Dortmund ist. Aber Spieler in schwarzen Trikos? Was soll das?

Ich weiß, daß ich noch mehr hatte, aber das fällt mir grad nicht ein. Vielleicht beim nächsten Spiel.

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Fatality!

Alter! Von allen Fatalities aus allen Klopp-Spielen ist ja wohl mal nix geiler als die von Deathstroke aus MK vs. DC:

Thorsten! Lass dir das mal schleunigst schenken!

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Albtraum

Ich bin nicht besonders gut im Nacherzählen von Träumen – vor allem wenn es Albträume waren. Aber vom Gefühl her war das letzte Nacht eine Mischung aus La Boum – Die Fete, dem Teil aus Asterix erobert Rom mit dem Passierscheins A38, und den Saw-Filmen… unter der Regie von Rob Zombie.

Und das ist lediglich was mein Gehirn sich ausdenkt wenn ich halb im Koma liege!

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Aua

Und der Wortflachwitz-Award des Jahres geht an…….

16vor.de mit der Artikelüberschrift “Shtein kam ins Rollen“.

Glückwunsch.

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Bunte Farben

Ich finde mein neues, selbstgemachtes Hintergrundbild soooo toll, daß ich es meiner werten Leserschaft nicht vorenthalten möchte*:

wallpaper

(Größere Version gibts durch effektives Geklicke auf das Bild.)

*) Wenigstens solange bis die Rechteinhaber anrufen…

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Achtung Teetrinker

Die Packungen von Zucker und Mehl sehen sich verdammt ähnlich!

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Hin und Her

MeinVZ macht irgendein Gewinnspiel (nicht weiter interessant) und in der Ankündigung findet sich folgender Satz:

Unter allen Teilnehmern verlosen wir 2×2 Flüge (inkl. Hin- und Rückflug) nach London!!!

Stelle ich mich da jetzt extra doof an oder ist die Formulierung “2×2 Flüge (inkl. Hin- und Rückflug)” irgendwie total dämlich? Vor allem mit dem Zusatz “nach London” (und natürlich dem klaren Anzeichen für einen gestörten Geist, multiplen Ausrufezeichen)?

Wenn man die Klammer auflöst hat man am Ende vier Flüge, alle von London nach London! Wie gut, daß es da nicht nur einen Flughafen gibt, so kommt man wenigsten ein bisschen rum!

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These Boots Are Made For Walken

Auf SuperRTL läuft gerade “Der gestiefelte Kater” mit Christopher Walken. Ich habs nicht lange ausgehalten, aber das ganze ist wohl ein Musical/Märchen-MashUp und extrem surreal dadurch daß die Gesangseinlagen von ausgebildeten Opernsängern synchronisiert wurden, nicht aber die Dialoge. Abgewrackt!

Hab leider keinen deutschen Clip gefunden, aber Walken im Original ist auch schon sehr verstörend:

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Michael Chrichton

Ich habe nur zwei Bücher von Chrichton gelesen (Jurassic Park und Lost World) und obwohl ich beide sehr unterhaltsam fand kann ich nicht wirklich behaupten, daß er mein Lieblingsautor war oder so. Aber ich verbinde viele positive Dinge mit seinem Namen (z.B. die hervorragenden ersten Staffeln er, den Film Jurassic Park).

Eine Arbeit Michael Chrichtons hat mich schwer beindruckt und geprägt: Seine Rede über “Complexity Theory and Environmental Management” (Video).

Ein kurzer Ausschnitt:

The book really began in 1998, when I set out to write a novel about a global disaster. In the course of my preparation, I rather casually reviewed what had happened in Chernobyl, since that was the worst manmade disaster in recent times that I knew about.

What I discovered stunned me. Chernobyl was a tragic event, but nothing remotely close to the global catastrophe I imagined. About 50 people had died in Chernobyl, roughly the number of Americans that die every day in traffic accidents. I don’t mean to be gruesome, but it was a setback for me. You can’t write a novel about a global disaster in which only 50 people die.

Undaunted, I began to research other kinds of disasters that might fulfill my novelistic requirements. That’s when I began to realize how big our planet really is, and how resilient its systems seem to be. Even though I wanted to create a fictional catastrophe of global proportions, I found it hard to come up with a credible example. In the end, I set the book aside, and wrote Prey instead.

Er fährt fort und zeigt die Diskrepanz zwischen Realität und öffentlicher Wahrnehmung auf und wie Angst der größte Feind der Wahrheit ist, eine traurige Tatsache die ja auch gerade in den vergangenen Wochen im US-Wahlkampf zu erleben war.

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