[Dialog] Von Unterhunden und Dunklen Pferden

Früher war alles besser. Am 20. Februar 1968 zum Beispiel, bei den 40. Academy Awards. Habe ich dieses Jahr schon Mark Harris‘ fantastisches Sachbuch “Pictures at a Revolution: Five Movies and the Birth of the New Hollywood” empfohlen? Falls nicht sei dies hiermit geschehen. Jede Person, die diesen Dialog tatsächlich mit Interesse liest (oder schreibt) wird dieses Buch lieben. (Ich kann mich nicht mehr erinnern, welche der Teichman-Schwestern es mir vor ein paar Jahren empfohlen hat, aber ihr sei von ganzem Herzen gedankt.)

Aber man muss gar nicht so weit zurückgehen. Vielleicht ist es mein verklärter Blick zurück, aber irgendwie war es vor zwei Jahren spannender, oder? Auf jeden Fall war ich mehr in das Rennen um die Oscars investiert. “Avatar” vs. “The Hurt Locker” hat aber auch viel geboten. 3D-Special Effects-Blockbuster, technisch auf höchstem Level, mit jeder Menge Form aber kaum Inhalt gegen aufrührendes Kriegs-Drama, intensiv in Szene gesetzt mit einer schauspielerischen Glanzleistung im Zentrum. Dazu noch die schöne Nebensächlichkeit, dass die Regisseure James Cameron und Kathryn Bigelow mal verheiratet waren – fertig war die compelling narrative. Und auch wenn der Sieg von “The Hurt Locker” keine komplette Überraschung darstellte war er doch keine Selbstverständlichkeit und konnte als definitive Entscheidung in einem Kampf zweier völlig verschiedener Herangehensweisen ans Filmemachen gewertet werden.

Aber dieses Jahr? “The Artist” vs. “Hugo“? Von Franzosen in Hollywood gedrehter Film über die Anfänge des Kinos in einem hundert Jahre alten Format (Stummfilm) gegen einen von Hollywood gedrehten, in Frankreich spielenden Film über die Anfänge des Kinos in einem 60 Jahre-alten Format (3D). Der eine spielt Musik von Bernard Herrmann, der andere zeigt Filme von Georges Méliès. Sogar Hunde haben sie beide. Wirklich spannend ist das alles nicht.

Bleibt einem nur zu hoffen, dass all die Prognostiker sich irren und es übernächsten Sonntag doch noch die ein oder andere Überraschung geben wird. Als kleine Vorwarnung für Heiko, der mich netterweise in seinem Zuhause die Oscarverleihung sehen lässt, während er im Zimmer nebenan versuchen wird zu schlafen: Sollte eins oder mehrere der folgenden Dinge passieren, werde ich um ein lautes “Ja!” nicht herumkommen können:

“The Tree of Life” wird bester Film, Terrence Malick bester Regisseur.

Warum es dieser Film mehr als jeder andere verdient hätte, habe ich ja schon erwähnt. Die Academy hat hat vor zwei Jahren bewiesen, dass sie (manchmal) Fähigkeit vor Popularität werten, und die drei Nominierungen für “The Tree of Life” zeigen, dass durchaus Anerkennung für Malicks Meisterwerk vorhanden ist. Und ich ewiger und hoffnungsloser Romantiker werde bis zum bitteren Ende daran glauben, dass der beste Film des Jahres bei den Oscars nicht leer ausgeht.

George Clooney, Gary Oldman oder Brad Pitt wird Bester Schauspieler.

(Meinetwegen auch Demián Bichir, den ich in “A Better Life” durchaus gut fand, dessen Nominierung mich aber dennoch etwas verwundert.) Hauptsache nicht Jean Dujardin, der sich seit Jahren mit dem gleichen dämlichen Gesichtsausdruck durch seine Filme grinst. Und das ist auch gar nicht so schlimm, es passt perfekt zu Rollen wie Brice de Nice, Hubert de La Bath (alias OSS 117) oder George Valentin. Aber eine herausragende schauspielerische Leistung, selbst eine ohne Worte, sieht anders aus. George Clooney hat schon einen Oscar (Nebendarsteller in “Syriana,” obwohl ich bis eben fest davon überzeugt war, dass er auch einen Regie-Oscar für “Good Night and Good Luck” bekommen hätte), aber wenn eine der tollsten Personen auf dem Planeten noch einen bekommen sollte, freue ich mich natürlich. Brad Pitt hat noch keinen (er ist zum vierten mal nominiert), dafür fehlt im ja sonst wirklich an nichts, aber auch er ist ein Schauspieler der seit langem sowohl im als auch fernab des Scheinwerferlichts positiv auffällt, ihm gönne ich den Oscar ebenso. Gary Oldman, der dieses Jahr die Helena Bonham Carter-Rolle einnimmt und in gleich drei nominierten Filmen mitgespielt hat (“Tinker Tailor Soldier Spy,” “Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 2,” und “Kung Fu Panda 2“) war vor diesem Jahr noch nie(!) für einen Oscar nominiert, was ja auch irgendwie ein Skandal ist den ein Gewinn immerhin ein kleines bisschen gut machen würde.

“Pina” wird bester Dokumentarfilm.

Nein, ich habe keinen der anderen nominierten Filme gesehen (zwei sind immerhin bei iTunes, ich werde versuchen, sie bis zur Verleihung gesehen zu haben), aber besser als “Pina” ist ja eigentlich gar nicht möglich. Noch dazu ist der Film eine technische Meisterleistung, die 3D nicht als Spielzeug sieht sondern als Mittel, eine bisher fürs Kino unzugängliche Kunstform einzufangen.

“Drive” gewinnt in der Kategorie Sound Editing.

Weil der Ton tatsächlich besonders gut ist, aber auch, weil der Film schändlicherweise nur in dieser Kategorie nominiert wurde. Ein Oscar für “Drive,” das wär schon was…

Soweit also die Underdogs und Dark Horses, denen ich in 13 Tagen die Daumen drücken werde. Und, okay, ich gebs zu, ein bisschen spannend wird es dadurch schon…


Oscar-Dialog 2012

#1 Der Tag nach dem Tag danach (nebel)
#2 Der Tag nach dem Tag und dann noch einige Tage später (cez)
#3 Fast eine Woche später (Sonja)
#4 30 Schauspieler in einem Eintrag! (nebel)
#5 Zwei, drei Bemerkungen zu Midnight in Paris (cez)
#6 Unnötige Nebengeräusche (Sonja)
#7 Von Unterhunden und Dunklen Pferden (nebel)
#8 Über damals und Meryl Streep (Sonja)
#9 2008! (cez)
#10 Lange Nacht (nebel)

These things will happen tomorrow (and a few others might, as well)

Tomorrow, Academy of Motion Picture Arts and Sciences president Tom Sherak and former Oscar nominee Jennifer Lawrence will open up a few envelopes and read a few words. One pair of words that they will read over and over and over (I’m guessing 11 times in all) will be “The” and “Artist.”

We know this because we’ve been there before. No one was surprised when “The King’s Speech” was nominated. Or “Avatar.” Or “The Lord of The Rings: The Return of The King.” Or “Braveheart.” Or “Titanic.”

The fact that the Oscars are the last and most important in a long string of award shows adds to their prestige but also makes them predictable. After all, the people voting are just that: people.

We know what they will vote for because they already have. Precursor awards given out by The Screen Actors Guild, the Directors Guild, the Producers Guild and many more make multiple nominations for “The Artist” tomorrow a safe (but unrewarding) bet.

And we know a few other things, as well. Christopher Plummer (“Beginners”) will be nominated for Best Supporting Actor. At least one of the ladies from “The Help” (Octavia Spencer, Jessica Chastain) will get a Best Supporting Actress nod. Jean Dujardin’s nomination for Best Actor has been set in stone for a while now.

But what about the things we don’t know? That’s where there’s room for surprise, both positive and negative.

Sure, everyone can agree that “The Artist” is a likeable, charming, maybe even great film. But is it a cinematic achievement on one level with Terrence Malick’s “The Tree of Life”? Is any film from last year?

Should the Academy fail to nominate “The Tree of Life” for Best Picture, and at this point I’d say that’s more likely than not, I’m certain it will go down as one of the greatest Oscar snubs in history since, fittingly enough, Stanley Kubrick’s “2001: A Space Odyssey,” which, in 1969 was nominated for Director, Screenplay, Art Direction and Special Visual Effects (for which it won) but not Best Picture. (Who was, you ask? “Funny Girl,” “The Lion in Winter,” Rachel, Rachel,” “Romeo and Juliet” and, the winner: “Oliver!” Obviously “2001″ didn’t stand a chance.)

Speaking of history: it may be written tomorrow if Andy Serkis is recognized for his motion capture-aided work in “The Rise of the Planet of the Apes.” Actors of the old guard may look at his performance as ‘cheating,’ but is it really that different from actors undergoing physical changes through heavy make-up or prosthetics? Serkis’ Ceasar shows an emotional depth, a believability that is lacking in even some of the human characters in that same film. Of course the end product would not be possible without the WETA magic at work, which is why I hope they will get a SFX nomination. But underneath it all and shining all the way through is Andy Serkis.

We will know more tomorrow. Here are a few more surprises I’m rooting for.

Nominees for the 2012 Academy Awards will be announced on January 24, 5.30am PST. (That’s 14:30 Uhr for my German readers.)

Avatar (Kurzkritik)

Aus dem Archiv, meine Kurzkritik des Films “Avatar” (im Rahmen seiner Nominierung als Bester Film bei den Oscars 2010).

“Avatar” ist ein unterhaltsamer Film, auf einer Ebene mit Emmerichs “2012.” Von daher sogar für Freunde des Popcorn-Kinos zu empfehlen. Aber in allen Bereichen, die einen großartigen Film ausmachen sollten, wird er von seinen Mitnominierten überschattet. Selbst die Effekte, der alleinige Grund, dass “Avatar” überhaupt gedreht wurde, sind so übertrieben und allgegenwärtig, dass sie schnell zu viel – oder einfach nur langweilig – werden. Die Story ist extrem vorhersehbar, von schauspielerischer Leistung kann nicht die Rede sein, die Musik fand ich schon langweilig, als Horner sie damals für “Titanic” geschrieben hat. Am Ende ist “Avatar” vor allem eins: Eindimensional.


Dem kann ich auch zwei Jahre später nur hinzufügen, dass ich “Avatar” weitgehend vergessen habe, kein Interesse habe, ihn nochmal sehen zu müssen und heilfroh bin, dass sich bei der Oscarverleihung der bessere Film (“The Hurt Locker”) durchgesetzt hat.

Oscars 2010: Live-Blog

#1: Oscars!
#2: Sensationell geht anders
#3: Wo ist Tilda?
#4: Meine Oscar-Voraussagen
#5: Oscars 2009: Top 10 (Best Picture)
#6: Poren, Falten und Narben
#7: Pre-Show
#8: Oscars 2010: Live-Blog


01:35: Da ich (Cez) dieses/n Blog beginnen muss, damit ich editieren kann, mache ich das schon mal jetzt, da die Technik gerade funktioniert. Aktuell: Fremdschämen mit Steven. Gruselig.

01:42: Ich mag ja James Cameron nicht, aber Steven ist die absolute Höchststrafe.

1.44: Ich bin ehrlich gesagt gerade ziemlich von Steven überrascht…

1.50: Im Ernst, ich weiß gar nicht was ich schreiben soll, ich guck den Gätjen und finds tatsächlich interessant!

1.54: So wie Gätjen über Das weiße Band redet möchte ich mir denn doch vielleicht mal ansehen…

1.55: Ah, toll, jetzt ist bei Pro Sieben der Ton ausgefallen. Ah, da ist er wieder. Aber nicht auf Stevens Mikro…

2.00: So, los gehts!
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Sensationell geht anders

#1: Oscars!
#2: Sensationell geht anders
#3: Wo ist Tilda?
#4: Meine Oscar-Voraussagen
#5: Oscars 2009: Top 10 (Best Picture)
#6: Poren, Falten und Narben
#7: Pre-Show
#8: Oscars 2010: Live-Blog


von: Caecilie von Teichman
an: Sebastian Nebel

So, ich melde mich auch endlich mal…

1. Kekse! Ich brauche dringend so eine Ausstechform, dann bin ich dabei!

2. Avatar: Ich habe mich letztens von einem extremen Avatar-Fan ins Kino schleppen lassen und war mäßig begeistert. Avatar war übrigens mein erstes 3D-Kino-Erlebnis seit Captain Eo irgendwann Anfang der 90er in Disneyland. Ich fand die Shutter-Brille auf Dauer ganz schön schwer und unbequem und war froh, als der Film vorbei war.
Das Rumgeballer am Schluss war schon ganz nett, ansonsten habe ich mich immerhin nicht gelangweilt. Sensationell geht anders.

3. Best Picture: Ich hoffe auf The Hurt Locker (leider nur auf DVD gesehen, aber so atemberaubend, dass ich nach 5 Minuten erstmal kurz pausieren musste, um Luft zu holen) und Inglourious Basterds. Da ich aber nicht an Wunder glaube, würde es mir schon reichen, wenn Jeremy Renner den Oscar für den besten Schauspieler gewinnt und Michael Haneke den Auslandsoscar. Und, weil ich ein bisschen ein Snob bin, “Miracle Fish” den Kurzfilm-Oscar, denn den habe ich auf der Interfilm gesehen und fand ihn sehr gut (wenn auch sehr krass).

Sollte Avatar alles abräumen, wird damit immerhin belohnt, dass dieser Film dafür gesorgt hat, dass sich die digitale 3D-Technologie flächendeckend durchgesetzt und zumindest teilweise refinanziert hat.

4. Gätjen! Vielleicht können wir uns ein schönes Trinkspiel für die Red Carpet-Show ausdenken? Sonst weiß ich nicht, ob ich das ohne Schäden ertragen kann…

5. Wahnwitzige Theorie, die ich demnächst ausführen werde: Warum Public Enemies revolutionärer als Avatar ist.

Oscars!

Im Vorfeld der Oscar-Verleihung und unserem Live-Blog gibt es dieses Jahr einen öffentlichen Dialog zwischen mir und cez, und vielleicht auch noch Anderen (mal sehen). Hier ist Teil 1, alle weiteren Teile werden auch hier in diesem Weblog erscheinen.

#1: Oscars!
#2: Sensationell geht anders
#3: Wo ist Tilda?
#4: Meine Oscar-Voraussagen
#5: Oscars 2009: Top 10 (Best Picture)
#6: Poren, Falten und Narben
#7: Pre-Show
#8: Oscars 2010: Live-Blog


von: Sebastian Nebel
an: Caecilie von Teichman

Aloha!

Heute in einem Monat, am 7. März 2010 (bzw. in den frühen Morgenstunden des 8. März) ist es soweit. Die 82. Oscar-Verleihung wird endlich zeigen, ob Kathryn Bigelows Ex-Mann seinen Titel “King of the World (of Hollywood)” verteidigen oder ob James Camerons Ex-Frau den Thron an sich reissen kann. (An einen Coup der Herren Daniels, Reitman oder Tarantino glaubt ja wohl niemand mehr, oder?)

Aber die anstehenden Academy Awards werfen natürlich noch viele weitere Fragen auf, nicht zuletzt die, wie peinlich Steven Gätjen (Mir geht’s gut.) dieses Jahr auf dem roten Teppich sein wird. Vielleicht fragt er ja Mo’Nique einfach mal ganz direkt, ob er ihr über die (hoffentlich) unrasierten Beine fahren darf. We love to entertain you, oder?

Aber lass und mit wichtigeren Dingen beginnen. Bester Film. Zehn Nominierungen, skandalöserweise kein Star Trek. Ernst nehmen, soweit das auf die Oscars überhaupt zutrifft, kann man wohl nur die fünf, deren Regisseure auch nominiert wurden. Also Avatar, The Hurt Locker, Inglourious Basterds, Precious und Up In The Air. Die letzteren beiden habe ich noch nicht gesehen, werde allerdings versuchen, das baldmöglichst nachzuholen. Basterds fand ich im Kino natürlich ganz großartig. Daß ich mich seitdem aber nicht dazu aufraffen konnte, ihn nochmal anzusehen (es graut mir vor Diane Kruger!), kann eigentlich nichts Gutes verheißen. Beim Hurt Locker war es ganz anders: Noch nicht aus dem Kino raus stellte ich für mich schon fest: ein großartiger Film, den ich so schnell nicht noch einmal sehen möchte. Keinen Monat später erlebte ich ihn ein zweites Mal. Denn der Film ist ein Erlebnis. Und das ganz ohne 3D…

Was uns zu meiner abschliessenden Frage bringt, mit der ich die Feder an dich weitergeben möchte: So traurig ein Sieg für Avatar auch sein möge, wäre es nicht irgendwie auch ein perfektes Symbol, für das, was die Oscars geworden sind?

Avatar

Tja, das war leider nix.

Nachdem ich mich dann doch überwinden konnte, die unverschämten 13,50 Euro für die 3D-Vorstellung von “Avatar” zu bezahlen, waren wir gestern abend in der Spätvorstellung im Cinemaxx Trier.

Ein Grund, warum ich mich bis dahin etwas dagegen gesträubt hatte, war, daß ich noch keinen Film mit der neuen 3D-Technik gesehen hatte. Von wegen Katze im Sack und so. Ich hatte ein bisschen Angst, daß ich von der Brille Kopfschmerzen bekommen würde oder so.

Und genau so wars dann auch. Als die ersten 3D-Trailer anfingen, dachte ich zunächst, es wäre was an der Projektion verkehrt (wäre ja auch nicht das erste mal im Cinemaxx), aber ich konnte schnell durch meine Sitznachbarn bestätigen, daß es an mir lag und nicht an der Technik.

Das Problem: Die jeweils “vordeste” Ebene des Bildes habe ich immer doppelt gesehen. Bei normalen Aufnahmen war das noch nur störend, bei schnellen Bewegungen schon extrem unangenehm. Die zweite Hälfte des Films habe ich dann auch bis auf ein paar Ausnahmen ohne Brille gesehen. Da sieht man zwar auch jede Menge doppelt, aber das Bild ist schärfer und heller, die Bewegungen sind flüssiger und die Erfahrung generell angenehmer.

Wegen dieser Schwierigkeiten möchte ich auch zu den Nicht-3D-Aspekten (so spärlich sie auch sein mögen) noch kein abschliessendes Urteil fällen. Denn auch wenn ich gestern von Handlung, Stimmung, Musik und Schauspiel des Films so gar nicht begeistert war, möchte ich ihn dann doch nochmal ohne Kopfschmerzen erzeugende Doppelbilder sehen. Vielleicht kann ich ihm ja dann mehr abgewinnen.

Meine 3D-Sehprobleme könnten übrigens an meiner Reizfilterschwäche liegen, die mir damals in den Neunzigern auch schon diesen “Magisches Auge”-Kram unzugänglich gemacht hat. Meine Erfahrungen mit drei Dimension müssen sich daher also leider auf tatsächliche, plastische Objekte beschränken. (Von den Auswirkungen im Alltag mal ganz abgesehen…)