Belabern

Ich glaube, ich hab grad Bela B. gesehen. Zwischen Theater und Astarix, also da, wo mir auch schon Guildo Horn und Dirk Bach des öfteren über den Weg gelaufen sind. Bela sah allerdings etwas älter als erwartet aus. Also nicht, daß ich erwartet hatte, Bela in Trier anzutreffen, aber wenn, dann hätte ich wohl mit einem jünger aussehenden Menschen gerechnet. Aber das Bild, das ich von Bela im Kopf habe ist ja auch ein Zusammenschnitt seiner diversen Auftritte in Musikvideos und ähnlichem, und die liegen ja teilweise auch schon ein paar Jährchen zurück. Schließt also nix aus. Und daß er sich beim Theater rumtreibt ist auch plausibel, denke ich mal?

Naja, so oder so, ich hab gerade einen attraktiven Menschen in Trier gesehen. Allein das ist im Grunde schon erwähnenswert.

Sechs lange Tage noch…

Let’s just fucking vote already!

Echt jetzt. So unterhaltsam der Wahlkampf und das alles bisher auch gewesen ist, das dauert jetzt schon gefühlte 16 Jahre* an, irgendwann reichts.

Ich hatte kurz überlegt, bis zur Wahl einfach auf nytimes.com, slate.com, pollster.com, andrewsullivan.theatlantic.com, politicallunch.com und msnbc.msn.com zu verzichten, aber dann hab ich ja gar nix mehr zu tun! Wie soll das nur nach der Wahl werden? Ich brauch echt mal wieder ein paar neue lesenswerte Websites, jetzt wo fark.com auf einmal scheisse ist! (Da ist man mal vier Monate nicht da und dann passiert sowas?)

*) Eigentlich wollte ich schreiben, daß sich der Wahlkamp so lange anfühlt, wie die Zeit, die Helmut Kohl Bundeskanzler war. Aber irgendwie habe ich das nicht grammatikalisch zufriedenstellend in den Satz einbauen können.

Der Wohlfühl-Index


f zeigt an, wie gut ich mich fühle. Von 0 (extrem unwohl) bis 10 (extrem wohl). Und das verteilt auf die Anzahl der Personen, in deren Gesellschaft ich mich befinde. Lies: Alleine fühle ich mich unwohl, zu zweit extrem wohl und je mehr Leute dann dazu kommen, desto schlechter geht es mir. (Das sind natürlich Durchschnittswerte. Nicht immer, wenn ich mir nur einer Person zusammen bin, geht es mir gut. Aber oft genug gut genug um einen solch hohen Wert zu erzielen.)

Gestern nacht hatte ich zunächst 0, dann plötzlich mindestens 20 Personen um mich herum. Die ganze Zeit über habe ich mir gewünscht, ich hätte nur eine.

Kashmir!

Sehr geil! Bin gerade über die Römerbrücke Richtung KaufLand gelaufen, und an der roten Ampel stand ein schwarzer Jeep, attraktive Frau in den 30ern am Steuer, Fenster runter, Kashmir laut aufgedreht! Und das Beste: Göttinger Nummernschild! Wenn das mal kein Zeichen ist?

Ohhhh-kay

Ja, super. Da fühle ich mich seit meiner Rückkehr nicht mehr wohl in Trier und was macht Trier? Trier stellt eine… Person (ich hätte schwören können, es war eine Frau, wenn da nicht ihre “Tätigkeit” gewesen wäre) mitten in die Auffahrt zum Aldi und lässt sie einfach mal auf die Strasse pinkeln! Nicht gegen die Wand, nicht hinter irgendeiner Ecke – nein! – mitten auf der Strasse, mitten auf die Strasse.

Und das auch noch um 14 Uhr, an einem Arbeitstag! Nicht, daß das mitten in der Nacht weniger eklig gewesen wäre, aber vielleicht doch irgendwie… entschuldbar?

Brrr. In other news habe ich heute morgen im Bad, während das Radio lief, durch zwei geschlossene Türen hindurch mein Handy auf meinem Schreibtisch vibrieren gehört! Das nenne ich mal aurale Höchstleistung. Aber vielleicht war ich nur besonders wachsam weil ich ja weiß, daß ich im Grunde nur dann angerufen werde, wenn ich gerade unter der Dusche stehe oder andernweitig unanrufbar bin…

Nachtschattengewächs

Night grass

Hab gestern abend nach langer Pause wieder mal die Kamera mit rausgenommen und mich an ein paar Schnappschüssen versucht. Viel Gutes ist nicht dabei herausgekommen – die Luftfeuchtigkeit ist zu hoch für klare Nachtbilder? – aber wenigstens hab ich diese Grashalme einigermaßen scharf bekommen.

Wirklich gut ist das zugegebenermaßen noch nicht. Mir fehlt auch ein bisschen die Inspiration derzeit.

Untote, nackte Nashörner

Da hau mir einer nen Latschen in die Fresse!, nachdem mich der Trailer (und, ehrlich gesagt, der Titel) Anfang des Jahres schon sehr begeistert hat, durfte ich soeben feststellen, daß die literarische Vorlage zu “Zombie Strippers” nichts geringeres als Eugène Ionescos Stück “Rhinocéros” (“Die Nashörner”) ist. Ist ja im Grunde auch einleuchtend, man ersetzt einfach Menschen durch Stripper und Nashörner durch Zombies – et voila! – fertig ist das Drehbuch.

Ich habe “Die Nashörner” vor Jahren bei uns im Schultheater gesehen und fand es nicht wirklich so toll, aber ich bin mir ziemlich sicher, daß das hauptsächlich an den, ähem, “Schauspielern” lag und nicht am Stoff. Seitdem habe ich mich etwas intensiver mit Ionesco beschäftigt (Sarah hatte das absurde Theater im Allgemeinen und ihn im Speziellen zum Thema im Studium) und, was soll ich sagen, er ist mir ans Herz gewachsen! Im Gegensatz zu Beckett , zu dem ich bisher einfach keinen Zugang gefunden habe, habe ich geradezu Freude daran gehabt, (über) Ionesco zu lesen und mich mit den wiederkehrenden Themen seiner Werke zu beschäftigen.

Den “Nashörnern” habe ich seit dem Schultheater allerdings keinen zweiten Blick gewürdigt. Vielleicht sollte ich es doch noch einmal lesen, bevor ich mir die “Verfilmung” ansehe? Man will ja auf alles vorbereitet sein!

Here Come The Girls

Ich mag ja die Sugababes. Alle paar Jahre bringen die echt sehr brauchbare Pop-Nummern raus: “Overload”, “Freak Like Me”, “Hole in the Head”, “Round Round”, “Denial” – alles durchaus passabel. Okay, dazwischen steckt auch viel, viel Mist, aber den muss man sich ja nicht anhören.

Die neueste Single ist “Girls” und – wie das nunmal bei Popmusik so ist – ist das kein 100% originelles Lied sondern zitiert stark aus “Here Come the Girls” von Ernie K. Doe. Und der Song ist mal wirklich ohrwurmtauglich. Noch dazu könnt ihr jetzt alle in der Disko (oder andernorts), wenn die Sugababes laufen, mit diesem hochinteressanten Faktoid auftrumpfen. Nichts ist sexier als Musik-Elitarismus!

Licht

The Big Picture hat eine großartige Serie von Fotos die mein Lieblingsmotiv gemein haben: Künstliches Licht bei Nacht. Viele der Fotos sind vom Berliner Festival of Lights (noch bis zum 26.10.), wie auch dieses vom Berliner Dom:

Berliner Dom

(BARBARA SAX/AFP/Getty Images)

Es wird wirklich Zeit, daß ich mal wieder nach Berlin komme! Philipp wohnt da jetzt schon seit mehreren Jahren und wir haben es immer noch nicht geschafft, ihn zu besuchen! Dabei wäre so ein “Road Trip” doch echt mal ne nette Abwechslung?