Untote, nackte Nashörner

Da hau mir einer nen Latschen in die Fresse!, nachdem mich der Trailer (und, ehrlich gesagt, der Titel) Anfang des Jahres schon sehr begeistert hat, durfte ich soeben feststellen, daß die literarische Vorlage zu “Zombie Strippers” nichts geringeres als Eugène Ionescos Stück “Rhinocéros” (“Die Nashörner”) ist. Ist ja im Grunde auch einleuchtend, man ersetzt einfach Menschen durch Stripper und Nashörner durch Zombies – et voila! – fertig ist das Drehbuch.

Ich habe “Die Nashörner” vor Jahren bei uns im Schultheater gesehen und fand es nicht wirklich so toll, aber ich bin mir ziemlich sicher, daß das hauptsächlich an den, ähem, “Schauspielern” lag und nicht am Stoff. Seitdem habe ich mich etwas intensiver mit Ionesco beschäftigt (Sarah hatte das absurde Theater im Allgemeinen und ihn im Speziellen zum Thema im Studium) und, was soll ich sagen, er ist mir ans Herz gewachsen! Im Gegensatz zu Beckett , zu dem ich bisher einfach keinen Zugang gefunden habe, habe ich geradezu Freude daran gehabt, (über) Ionesco zu lesen und mich mit den wiederkehrenden Themen seiner Werke zu beschäftigen.

Den “Nashörnern” habe ich seit dem Schultheater allerdings keinen zweiten Blick gewürdigt. Vielleicht sollte ich es doch noch einmal lesen, bevor ich mir die “Verfilmung” ansehe? Man will ja auf alles vorbereitet sein!

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