Hamburg-Liveblog

Mo., 5.36: Im Zug nach Koblenz. Ständige Angst, die rechtmäßigen Eigentümer unserer Sitzplätze steigen ein. Nächstes mal unbedingt Platzreservierung. David liest Unerträgliche Leichtigkeit des Seins. Es ist noch dunkel, um uns herum schlafen Geschäftsleute.

Mo., 6.00: Fahrkartenkontrolle! 20 Euro für Trier-Koblenz ist echt mal Wucher (und das mit BahnCard!). Blöd auch, daß um die Uhrzeit nur der ICE fährt…

Mo., 7.21: Waren in Koblenz beim McDonald’s frühstücken (eher unlecker, Tee war in Ordnung) und sitzen jetzt auf schäbigen Plätzen im IC nach Hamburg. Ich wiederhole: Wir hätten reservieren sollen! Wurde am Bahnsteig von junger Zugbegleiterin merkwürdig angelächelt. Wünschte, Bahnfahren wäre mehr wie in Before Sunrise…

Mo., 15.07: Toll, mein Akku hat etwa 5 Stunden gehalten und im Zug gab es nichtmal ne Steckdose. Dafür haben wir mit einer netten, jungen, angehenden Berufssoldatin Karten gespielt… In Hamburg regnet es Gott sei Dank nicht, ist aber schon kühler als in Trier. Die Leute sind alle voll freundlich und hilfsbereit, sogar unaufgefordert, was toll ist, aber ungewohnt. Waren Cafe trinken in einer Hipster-Coffee-Bar, da konnte ich auch den Handyakku aufladen.

Mo., 20.39: Haben auf der Suche nach einem neuen Akku für mein Handy eine Odyssee hinter uns, die letztendlich zu nichts geführt hat, da ich anscheinend das seltenste Handy-Modell der Welt habe. David hat Eva Hermann gesehen(?). Sind mit Dirk und Steve in ein “Double Coffee”(?) gegangen, dann bin ich mit zu Steve, wo ich jetzt mal ordentlich Schlaf nachholen werde.

Dienstag, Teil 1: Vormittags eine doch recht lustige und informative Busrundfahrt gemacht, mit zwischendurchlichem Aufenthalt im Hafen. Nicht nur regnet es nicht, es ist strahlendes Bilderbuchwetter! Nur der Wind ist leicht unangenehm, vor allem weil ich meinen Schal zu hause vergessen hab.

Dienstag, Teil 2: Nach der Rundfahrt haben wir am Jungfernsteg was gegessen (und ich traditionsgemäß ein Glas Milch mit Eiswürfeln drin getrunken). Am Gänsemarkt wurde ich dann von einer Gruppe Erstsemestlern (erstaunlicherweise nüchtern) für eine ihnen gestellte Aufgabe erwählt und durfte neben der Nennung aller Bundesländer (mir sind wie immer nur 15 eingefallen) und fünf Bundeskanzlern (zum Glück nicht Ministerpräsidenten) auch Limbo tanzen, wobei ich mit stolen 1 Meter Tiefe den Tagesrekord aufgestellt habe, und das ungeübt!
Weiter gings ins in Richtung Feldstrasse, wo David einen Termin hatte und ich (dank extrem netter Unterstützung von KATO) die Plattenläden abklapperte. Im Schanzenviertel haben wir uns mit Janna getroffen und gingen mit ihr, nachdem wir noch ein wenig herumgelaufen sind, in die doch sehr gemütliche Café/Kneipe-Combo “Saal 2”. Dort stieß dann auch später Mirko hinzu, mit dem wir bei einer Partie Billard den Abend ausklingen liessen.

Mittwoch, 15:00 Uhr: Heute vormittag waren wir im Hagenbeck-Tierpark, auch in der Extra-Ozean-Austellung, wo wir ein paar ganz coole Fotos gemacht haben dürften! Zum Mittag dann je ein halbes Hähnchen vom Döner an der U-Feldstrasse (von Mirko empfohlen) und jetzt sitz ich gerade in der (extrem teuer aussehenden) Marsbar im Strassenbahnring, warte darauf, daß sich Cordelia meldet und bin mal sehr gespannt, wie viel ich für die Tasse grünen Tee hinblättern muss.

Donnerstag, 12:42: Gestern waren wir dann nochmal im Balzac-Coffee (gleicher wie am Montag) und in Bahnhofsnähe shoppen (u.a. im Saturn). Hab mir dann doch auch mal bei H&M einen Schal gekauft. Abends haben wir uns mit Cordelia getroffen und waren im “Friesenkeller” (am Jungfernstieg) schön essen.
Heute sind wir zu den Landungsbrücken gefahren und in eine der Linienfähren gestiegen, in der wir jetzt gerade sitzen.

Der Rest: Nach der Fähre waren wir wieder in der Döner/Hähnchenbude an der U-Bahnstation Feldstrasse essen und haben uns dann in Schlump mit Janna getroffen. Mit ihr sind wir Richtung Uni, waren in der “Pony Bar” (wo wir auch gekickert haben) und haben auf dem Campus die Sonne genossen. Danach nochmal in ein Balzac und dann zu Cordelia und Claas zum GNTM-Gucken!
Am Freitag dann ausgelassenes Frühstück mit Cordelia und dann mit dem Bus in Richtung Bahnhof. Was dann passiert ist, ist zu abgewrackt, um das jetzt hier zu erzählen, aber irgendwie haben wir es doch noch zu unserem Zug geschafft und eine sehr schöne Woche in Hamburg ging zu Ende.

4 thoughts on “Hamburg-Liveblog

  1. Diese “Cordelia” hast du dir doch ausgedacht. Die gibts doch garnicht wirklich. Sie war schonmal hier…is klar, Nebel. Is klar.

  2. Da man auf Deiner anderen Seite keine Kommentare abgeben kann (jedenfalls wüsste ich nicht wie) hier mein Fremdkommentar:
    “Being there” der auf deutsch wahrscheinlich vollkommen anders heißt, ist unter Philosophen und Makroökonomen recht beliebt.
    Irgendwann muss es im Film eine Szene geben, in der Sellers von seinem Garten spricht und ein anderer von Wirtschaftwachstum.
    Lief vor Zeiten mal spät auf irgendnem Dritten.

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