Best of 2009: Filme

Vielleicht gehts am Mittwoch oder am Freitag in die 3D-Vorstellung von Avatar. Vielleicht, weil mich der Film eigentlich nicht wirklich reizt, und weil mir 3D eigentlich zu teuer ist. Aber falls ich gehe und der Film es doch noch in meine Top 5 schafft, wird das hier natürlich nachgetragen.

Seit dem ich nicht mehr regelmäßig in die Sneak gehe (2004 war glaube ich das letzte aktive Jahr) ist mein Kinokonsum stark zurückgegangen, vor allem weil es in Trier so selten OV-Vorstellungen gibt. Dieses Jahr habe ich meine Synchro-Abneigung aber doch ziemlich oft überwinden können, einmal sogar so sehr, daß ich mir Wolverine in Sevilla auf spanisch angesehen habe. (Lobezno hieß er dort, und ich hatte kein Problem der Handlung zu folgen, was allerdings mehr mit der seichten Handlung als mit meinen Spanischkenntnissen zu tun hatte…) Auch bei Filmen wie The Proposal (ganz nett), 2012 (ganz nett aber viel zu lang) oder The Taking of Pelham 123 (grottig) konnte ich mit der Synchronisation leben. Von der “deutschen” Fassung von Inglourious Basterds hingegen habe ich ganz, ganz schreckliche Dinge gehört und bin froh, ihn im Original Deutsch, Französisch und Englisch gesehen zu haben.

Aber genug des Vorspiels. Hier meine fünf Lieblingsfilme aus dem Jahr 2009:

  1. Zombieland
    Cordelia hat es schon gesagt: Bei dem Film stimmt einfach alles. Perfekt.
     
  2. The Hurt Locker
    Zwei Stunden lang Adrenalin pur. Eine der intensivsten Kino-Erlebnisse das ich je hatte. Bitte den Oscar für Jeremy Renner
     
  3. Up
    Ich habe selten so viel geheult wie beim Ansehen dieses Films. Einfach nur ein unglaublich schöner Film.
     
  4. Star Trek
    Wäre höher platziert, wenn Chekov nicht diesen unglaublich nervigen, übertriebenen Akzent gehabt hätte, der mich leider immer wieder aus dem Film herausgeholt hat. Ansonsten ganz großes Kino.
     
  5. Inglourious Basterds
    Wäre höher platziert, wenn Diane Krüger nicht diesen unglaublich nervigen, übertriebenen Akzent gehabt hätte, der mich leider immer wieder aus dem Film herausgeholt hat. Ansonsten ganz großes Kino.

Dicht dahinter: The Hangover (lustigster Film des Jahres), Crank: High Voltage (abgewracktester Film des Jahres), District 9 (bis auf das m.E. etwas überdrehte Ende sehr gut) und Watchmen (eine Freude fürs Auge).

7 thoughts on “Best of 2009: Filme

  1. “Up” und “Star Trek” haben – neben ihren beeindruckenden Haupthandlungen – mit die schönsten, bewegensten, eine-eigene-Geschichte-erzählenden Vorspänne dieses Jahrzehnts!

    • Mit “Vorspann” meinst du das vor dem Vorspann, oder? Das “cold open” quasi. Dann gebe ich dir recht, der ist bei beiden Filmen großartig (und bringt mich auch bei beiden Filmen immer wieder zum Heulen…).

      Aber was Vorspänne an sich angeht, so war 2009 das Jahr der Montagen großer Bilder, die einem erklären, was man für den Film wissen muß, in Zeitlupe, zu einem imposanten Stück Musik. Watchmen hat den Anfang gemacht, Wolverine (dessen Vorspann mit Abstand das beste am Film war) und Zombieland sind nachgezogen. Alle nach dem gleichen Prinzip, alle sehr schön anzusehen (auch losgelöst vom Film).

    • Weder noch, wie es scheint. Laut Wikkipedia: “Um sich besser vermarkten zu können, verkürzte sie ihren Nachnamen seit ihrer Rolle in dem Film Mon idole auf „Kruger“ statt „Heidkrüger“, da dieser Name zu lang war und einen Umlaut enthielt.”

  2. Sprich mal bitte mit Jochen über Watchmen (sofern du das noch nicht getan hast). Ich glaube, das könnte lustig werden…Ihr solltet aber beide rattenvoll sein.

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