Best of 2009: Alben: Januar

Tonight Franz Ferdinand

Tonight: Franz Ferdinand
Franz Ferdinand

Nachdem ihr zweites Album erwartungsgemäß nicht an das Debut herankommen konnte – wie auch? – hatte ich mir von Tonight auch nicht gerade ein Meisterwerk erhofft. Beim ersten Durchhören ist eigentlich nur No You Girls positiv bei mir hängen geblieben. Der Rest wurde, zunächst, von der damals schon kontroversen Elektro-Einlage im letzten Teil von Lucid Dreams überschattet. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich mit dem Album warm wurde. Aber als es dann soweit war, gefielen mir auf Tonight plötzlich nicht nur ein paar Lieder sondern gleich alles. Von der offensichtlichen Single Ulysses über mein derzeitiges Lieblingsstück Send Him Away bis zum langsameren Stück Dream Again und, ja, auch Lucid Dreams in seiner Gesamtheit.


Fiction Family

Fiction Family

Fiction Family ist nach Nickel Creek das neue Projekt von Sean Watkins, zu dem er sich musikalische Unterstützung von Jon Foreman (Switchfoot) geholt hat. Switchfoot sind mir jetzt nicht so wirklich ein Begriff, aber Nickel Creek haben 2005 mit “Why Should the Fire Die?” ein Album herausgebracht, das so fantastisch schön ist, daß es mich natürlich interessiert hat, was da aus der Richtung noch so kommt. Fiction Family merkt man den Nickel Creek-Einfluß auf jeden Fall an. Watkins sanfte Stimme und sein Spiel auf der Gitarre und diversen, gitarrenähnlichen Instrumenten haben eben hohen Wiedererkennungswert. Der größte Unterschied zu einem Nickel Creek-Album ist eigentlich das Fehlen einer weiblichen Note auf Fiction Family. Aber auch so ist es ein wunderschönes, oftmals ruhiges (aber nicht leises) Werk. Sehr atmosphärisch, falls das denn ein Wort ist. Reinhören: When She’s Near!


Andrew Bird Noble Beast

Noble Beast
Andrew Bird

Für Andrew Bird muss man sich Zeit nehmen, glaube ich. Für jungfräuliche Ohren ist er unter Umständen keine leichte Kost, wobei sein neuestes Album Noble Beast noch am zugänglichsten daher kommt. Die Texte sind kompliziert, die Musik sowieso. Aber es lohnt sich, ihm eine Chance zu geben, finde ich. Vielleicht anfangs in kleinen Dosen (Anonanimal) und wenn es gefällt kann man sich irgendwann auch mal ans Frühwerk heranwagen. Aber für 2009 gehört Noble Beast in jedem Fall auf meine Bestenliste.

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