Oscars!

Im Vorfeld der Oscar-Verleihung und unserem Live-Blog gibt es dieses Jahr einen öffentlichen Dialog zwischen mir und cez, und vielleicht auch noch Anderen (mal sehen). Hier ist Teil 1, alle weiteren Teile werden auch hier in diesem Weblog erscheinen.

#1: Oscars!
#2: Sensationell geht anders
#3: Wo ist Tilda?
#4: Meine Oscar-Voraussagen
#5: Oscars 2009: Top 10 (Best Picture)
#6: Poren, Falten und Narben
#7: Pre-Show
#8: Oscars 2010: Live-Blog


von: Sebastian Nebel
an: Caecilie von Teichman

Aloha!

Heute in einem Monat, am 7. März 2010 (bzw. in den frühen Morgenstunden des 8. März) ist es soweit. Die 82. Oscar-Verleihung wird endlich zeigen, ob Kathryn Bigelows Ex-Mann seinen Titel “King of the World (of Hollywood)” verteidigen oder ob James Camerons Ex-Frau den Thron an sich reissen kann. (An einen Coup der Herren Daniels, Reitman oder Tarantino glaubt ja wohl niemand mehr, oder?)

Aber die anstehenden Academy Awards werfen natürlich noch viele weitere Fragen auf, nicht zuletzt die, wie peinlich Steven Gätjen (Mir geht’s gut.) dieses Jahr auf dem roten Teppich sein wird. Vielleicht fragt er ja Mo’Nique einfach mal ganz direkt, ob er ihr über die (hoffentlich) unrasierten Beine fahren darf. We love to entertain you, oder?

Aber lass und mit wichtigeren Dingen beginnen. Bester Film. Zehn Nominierungen, skandalöserweise kein Star Trek. Ernst nehmen, soweit das auf die Oscars überhaupt zutrifft, kann man wohl nur die fünf, deren Regisseure auch nominiert wurden. Also Avatar, The Hurt Locker, Inglourious Basterds, Precious und Up In The Air. Die letzteren beiden habe ich noch nicht gesehen, werde allerdings versuchen, das baldmöglichst nachzuholen. Basterds fand ich im Kino natürlich ganz großartig. Daß ich mich seitdem aber nicht dazu aufraffen konnte, ihn nochmal anzusehen (es graut mir vor Diane Kruger!), kann eigentlich nichts Gutes verheißen. Beim Hurt Locker war es ganz anders: Noch nicht aus dem Kino raus stellte ich für mich schon fest: ein großartiger Film, den ich so schnell nicht noch einmal sehen möchte. Keinen Monat später erlebte ich ihn ein zweites Mal. Denn der Film ist ein Erlebnis. Und das ganz ohne 3D…

Was uns zu meiner abschliessenden Frage bringt, mit der ich die Feder an dich weitergeben möchte: So traurig ein Sieg für Avatar auch sein möge, wäre es nicht irgendwie auch ein perfektes Symbol, für das, was die Oscars geworden sind?

3 thoughts on “Oscars!

  1. Ich kann mich übrigens immer noch nicht entscheiden, ob ich Avatar sehen soll (weil man das irgendwie “gesehen haben muss”) oder ob ich’s sein lasse (weil mich noch nichts überzeugt hat, dass der Film was für mich wäre, angefangen bei der grauenvollen Länge. Ich finde ja, die wenigsten Filme mit Überlänge haben diese auch wirklich verdient… ein bisschen was hätte man in den meisten Fällen schon noch rausschneiden können).

    Backt mir jemand diese hier? http://www.bakerella.com/and-the-winner-is%E2%80%A6/

    • Avatar? Übergroße Schlümpfe! Muss man gesehen haben!
      Ich hab Avatar auch nicht gesehen. 1) reizte mich der Trailer nicht und 2) hab ich aufgrund meines Sehfehlers nichts von dem 3D Kram, da ich ihn nicht wahrnehme… Will sagen, werde ich wohl auch nicht gucken.

  2. mmh, euer LIVE-BLOG war echt sehr amüsant zu lesen. vielleicht wäre der lesespaß noch größer gewesen, wenn man zeitgleich der verleihung am tv beigewohnt hätte. aber da mich (gefühlte) 99,6434% der heutigen filme nicht interessieren, fällt das leider für mich flach…

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