Best of 2010: Filme (1)

1 | 2 | 3 | 4 | 5

Im Januar kam ich glücklicherweise auf die Idee eine Liste über alle Filme zu führen, die ich dieses Jahr sehen würde und habe dies auch minutiös durchgehalten. Sobald das Jahr rum ist wird es daher an dieser Stelle auch jede Menge tolle Statistiken und Graphen und Diagramme über mein Filmsehverhalten geben.

Bis dahin möchte ich die Liste aber nutzen, um hier eine kleine Übersicht über die Filme zu geben, die mich dieses Jahr besonders bewegt haben, unabhängig vom Erscheinungsjahr. Um mich selbst ein wenig einzuschränken werde ich hier nur Filme auflisten, die ich dieses Jahr zum ersten mal gesehen habe.

  • Matador (Pedro Almodóvar, 1986)
    Ein spannender, solider Krimi, sexy und aufregend mit einer brise schwarzen Humors. Eusebio Poncela als Comisario ist für mich der Höhepunkt des Films, aber auch die anderen Rollen sind gut besetzt, vor allem Antonio Banderas und Carmen Maura überzeugen. Für Almodóvar-Neulinge sicher ein guter Einstieg. (Gesehen am 17. Januar.)
  • Entre les murs (Laurent Cantet, 2008)
    Der Grund, weshalb ich niemals Lehrer in einer Großstadt werden möchte. Die Geschichte ist nicht neu (‘Sister Act 2’, ‘187’, ‘Dangerous Minds’), aber hier ganz ohne das typische Hollywood-Drama erzählt, und daß François Bégaudeau sich quasi selbst spielt (der Film basiert auf seinem semi-autobiographischen Buch) verleiht dem Film eine enorme Authenzität.  (18. Januar.)
  • Synecdoche, New York (Charlie Kaufman, 2008)
    Für Roger Ebert der beste Film des letzten Jahrzehnts, auch wenn für mich Kaufmans Zusammenarbeit mit Michel Gondry bei ‘Eternal Sunshine of the Spotless Mind’ wohl eher diesen Titel holen würde. Dennoch, ‘Synecdoche’ ist ein toller, verworrener, abgedrehter Film. Philip Seymour Hoffman ist wie immer brilliant.  (19. Januar.)
  • Gone Baby Gone (Ben Affleck, 2007)
    Michelle Monaghan allein reicht ja eigentlich schon, damit mir ein Film gefällt, aber hier muß sich die restliche Besetzung auch nicht gerade verstecken. Casey Affleck und Amy Ryan (die hierfür den Oscar gewann) sind wahnsinnig gut in ihren Rollen in diesem düsteren, spannenden Drama. (21. Januar.)
  • A Serious Man (Ethan and Joel Coen, 2009)
    Einfach nur toll. Vom Prolog im Schtetl bis zum WTF?-Ende ein teils wunderbar absurder, aber durch Michael Stuhlbargs Spiel fest verankerter Film. (22. Januar.)

Kommentare erwünscht! Fortsetzung folgt…

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: