Bernd Eichinger

Bernd Eichinger

Produzent, Regissseur und Drehbuchautor Bernd Eichinger ist gestern im Alter von 61 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben.

Eichingers Filmographie liest sich wie eine zufällig aufgeschlagene Seite einer TV-Programmzeitschrift.

Hier ein Hollywood-Blockbuster (“Fantastic Four“, 2005), da ein Geschichts-Drama (“Der Untergang“, 2004).

Komödie (“Der Schuh des Manitu“, 2001), Thriller (“Der Name der Rose“, 1986), Oscar-nominiertes Drama (“Nirgendwo in Afrika“, 2001).

Alles ist dabei.

Gute Filme (“Die unendliche Geschichte“, 1984), nicht so gute Filme (“Elementarteilchen“, 2006), schlechte Filme (“Schule“, 2006).

Ohne Eichinger kein Til Schweiger (“Manta, Manta“, 1991, “Der bewegte Mann“, 1994) und kein Bölkstoff (“Werner – Beinhart!“, 1990).

Die ZEIT in ihrem Nachruf:

Er sei “filmsüchtig”, sagt Eichinger einst über sich selbst. Zwei, drei Filme pro Nacht anzuschauen, das sei kein Problem.

Eichinger liebte Filme, und er liebte es, Filme zu drehen. Er produzierte 95 Filme in 36 Jahren. Natürlich ist da jede Menge Mist dabei. Aber eben auch so Titel wie “Perfume: The Story of a Murderer” oder die immer unterhaltsamer werdende “Resident Evil“-Reihe.

Und natürlich einer meiner persönlichen Lieblinge (fast so gut wie das Original):
Charlys Tante“, 1996.
Danke, Bernd. Hoffentlich gibt es, wo auch immer du jetzt bist, eine Videothek. Die Filmsucht will ja sicher weiterhin gestillt werden…

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