European Film Awards 2011

Morgen Abend wird in Berlin der Europäische Filmpreis verliehen! Spannend! 24 Filme sind nominiert, ich habe SECHS! davon gesehen. Wahnsinn!

Aber ich werde dennoch morgen beim Livestream (ab 20 Uhr auf der Seite der EFA) mitfiebern, vor allem natürlich für die göttliche Tilda Swinton für “We Need To Talk About Kevin” (auch wenn ihre Kategorie diesmal wirklich sehr gut besetzt ist, ich würde es allen gönnen) und Akademie-Präsident Wim Wenders für “Pina” als besten Dokumentarfilm.

Von den vielen ungesehen Titeln sind mir vor allem die zwei österreichischen Filme, die für den “Prix Fipresci” (“Europäische Entdeckung”) nominiert sind, ins Auge gefallen. Da wäre einmal Karl “Stockinger” Markovics’ Regiedebut “Atmen” (Trailer) und dann noch Markus Schleinzers “Michael,” dessen Teaser mich doch schwer begeistert:

“Atmen” startet in Deutschland am 8. Dezember, auf den Seiten der beiden Trierer Kinos ist der Film allerdings (natürlich) noch nicht zu finden. “Michael” startet Ende Januar in der Nicht-Provinz.

Aber zurück zum Filmpreis: Ziemlich spannend ist auch das Dänische Duell der Erzfeindekonkurrenten Bier und von Trier. “Hævnen” (“In einer besseren Welt”) hat mir sehr gut gefallen, aber “Melancholia” ist eindeutig der bessere Film. Und eine Dankesrede von Triers dürfte auf jeden Fall interessant werden.

Etwas kurios ist, dass der Qualifizierungs-Zeitraum für die EFAs so gestaltet ist, dass “The King’s Speech” (und auch “Hævnen”), die bei den Oscars schon in der letzten Saison dabei waren, gegen aktuelle ‘contender‘ wie “The Artist” und “Melancholia” antreten. Das verzehrt das Ergebnis m.E. und, sollte z.B. “The King’s Speech” bester Film werden, verwirkt auch jeglichen Einfluss auf die laufende Saison.

Moderiert wird der Abend übrigens von Anke Engelke. Beim Grand-Prix hat sie mich glaube ich ziemlich genervt (wenn auch lange nicht so sehr wie Stefan Raab), aber wenn sie das Kalauern lässt wird es hoffentlich nicht ganz so schlimm. (Lustiger als mit Damals-Lebensgefährten Niels Ruf wird sie sowieso nie wieder werden…)

Und, auch recht interessant: Für die musikalische Untermalung der Verleihung ist Shantel verantwortlich! Kann mir nicht so recht vorstellen, wie sich das anhören soll (spielt er Filmmusiken?) aber inspiriert ist die Wahl in jedem Fall.

Wer sich das ganze lieber im Fernsehen ansehen möchte der kann dies übrigens auch tun, allerdings erst einen Tag später, am Sonntag um 22:30 Uhr auf arte.

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