Avatar (Kurzkritik)

Aus dem Archiv, meine Kurzkritik des Films “Avatar” (im Rahmen seiner Nominierung als Bester Film bei den Oscars 2010).

“Avatar” ist ein unterhaltsamer Film, auf einer Ebene mit Emmerichs “2012.” Von daher sogar für Freunde des Popcorn-Kinos zu empfehlen. Aber in allen Bereichen, die einen großartigen Film ausmachen sollten, wird er von seinen Mitnominierten überschattet. Selbst die Effekte, der alleinige Grund, dass “Avatar” überhaupt gedreht wurde, sind so übertrieben und allgegenwärtig, dass sie schnell zu viel – oder einfach nur langweilig – werden. Die Story ist extrem vorhersehbar, von schauspielerischer Leistung kann nicht die Rede sein, die Musik fand ich schon langweilig, als Horner sie damals für “Titanic” geschrieben hat. Am Ende ist “Avatar” vor allem eins: Eindimensional.


Dem kann ich auch zwei Jahre später nur hinzufügen, dass ich “Avatar” weitgehend vergessen habe, kein Interesse habe, ihn nochmal sehen zu müssen und heilfroh bin, dass sich bei der Oscarverleihung der bessere Film (“The Hurt Locker”) durchgesetzt hat.

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