Media Monday #37

Via Sonja den Media Monday entdeckt. Lückentexte fülle ich ja für mein Leben gerne aus:

1. Der beste Film mit Ryan Phillippe ist für mich, wenn ich mir seine Filmographie so durchlese, “Igby Goes Down,” auch wenn ich mich nicht wirklich daran erinnere, dass er da mitgespielt hat.

2. Zack Snyder hat mit Dawn of the Dead seine beste Regiearbeit abgelegt, weil allein die ersten 10 Minuten wahnsinnig toll sind und ich nachdem ich den Film im Kino gesehen habe mehrere Wochen jede Nacht Zombie-Albträume hatte.

3. Der beste Film mit Amber Heard ist für mich anscheinend “Zombieland,” aber der Name Amber Heard hat mir jetzt auch nichts gesagt.

4. Unlängst fiel mir der Flyer des Fantasy Filmfest in die Hände; leider wird es dieses Jahr terminlich mit einem Besuch nicht hinhauen, aber immerhin war ich ja beim Festival Großes Fernsehen. Wie sieht es bei euch aus, gibt es Film- oder Fernsehfestivals, die ihr gerne besuchen würdet oder definitiv besuchen werdet?

Wenn ich könnte würde ich jedes Jahr mit Werner Herzog seinen Geburtstag (und neuen Film) in Telluride feiern. Und Sundance würde mich auch sehr reizen.

5. Thema Krimi: Lieber groß angelegter, aufwendig produzierter und eigenständiger Film oder wöchentliche Serie mit in sich abgeschlossenen Fällen?

Es gibt so viele tolle Krimi-Serien, für die ich leider keine Zeit finde. Also dann lieber ein guter Film.

6. Stereotype, klischeebeladene Frauenrollen sind, genauso wie alle anderen stereotype, klischeebeladene Rollen in Ordnung, wenn sie witzig sind. (Siehe nächste Frage.).

7. Mein zuletzt gesehener Film war Fanboys und der war ziemlich mies, weil er voller stereotyper, klischeebeladener Rollen war, aber leider nicht witzig. Und verstörend homophob für einen Film aus dem Jahr 2009.

12 thoughts on “Media Monday #37

    • Werner Herzog ist so toll! Auf die berühmte “Wenn du mit einer beliebigen Person (tot oder lebendig) Essen gehen könntest, wen würdest du wählen?”-Frage wäre meine Antwort (abgesehen von: “Lebendig, natürlich; wer will schon mit einer Leiche speisen?”) sofort “Werner Herzog.”

      • Der Mann ist ja auch geil. Da würde ich auch mit gehen :)
        Meine Lieblinge von ihm sind die Sachen, die er zusammen mit Klaus Kinski gemacht hatte: Fitzcarraldo, Cobra Verde, Nosferatu und Aguirre.

      • Beschämenderweise muss ich zugeben, dass die von dir genannten Filme auch hier aufgetaucht sein könnten, denn ich habe sie noch nicht gesehen. Bin erst vor relativ kurzer Zeit auf Herzog gestoßen und muss noch jede Menge nachholen.

  1. “Dawn of the Dead” war auch meine Antwort und “Fanboys” fand ich auch enttäuschend – insofern scheinen wir da auf einer Wellenlinie zu liegen… :)

  2. Oh, Fanboys fand ich zwar auch nicht voll befriedigend, allein schon, weil die Umsetzung so gewöhnlich war, aber aufgrund des sympathischen Themas der Star Wars Huldigung nicht nur interessant, sondern auch weitestgehend unterhaltsam. An Homophobie war er mir allerdings nicht über ein Normalmaß aufgefallen, an das man sich offenbar leider schon gewöhnt hat.

  3. Ich musste während “Fanboys” ein paar mal an “Jay and Silent Bob Strike Back” denken, der viele Dinge, die auch “Fanboys” versucht, sehr viel besser und komischer umgesetzt hat. (Zum Beispiel die Gastauftritte diverser Star Wars/Trek-Schauspieler.) Aber vor allem fand ich den Film wirklich einfach nur nicht lustig. Die Dialoge sind plump und unrealistisch, dass Timing ist… off, und dann eben noch die wiederholte Feststellung, dass es nichts schlimmeres im Universum gibt als ein schwuler Mann zu sein. (Ausser vielleicht Star Trek-Fan zu sein. Da hatte ich irgendwie bis zuletzt darauf gewartet, dass die Charaktere eine Eingebung haben – “Letztendlich sind wir doch alle bloß Nerds” oder so – aber nichts dergleichen.)

  4. Mh, mir ist bei “Fanboys” tatsächlich auch keine überbordende Homophobie aufgefallen. Ich reihe mich aber ein in die Reihe der weder-gut-noch-schlecht-Finder, aber natürlich macht das sympathische Setting für die – der Titel sagt es – Star Wars FANBOYS einiges wett. Aber stimmt, vieles erinnert tatsächlich an “Jay und Silent Bob Strike Back”; du hast Recht – und das ist mir vorher nie aufgefallen!

    Ach ja, und willkommen heißen wollte ich dich auch noch. Ich freu mich ja über jeden neuen Teilnehmer!

    • Nach kurzer Recherche bin ich auf diesen ganz interessanten Artikel gestoßen, in dem der Autor des “Fanboys”-Drehbuch verärgert auf Änderungen am Film eingeht, auf die Harvey Weinstein wohl bestand. Aus dem Artikel: “[Weinstein] inserts homophobic and scatological jokes, none of them remotely amusing.” Wenn ich Zeit hab (as if!) könnte ich ja in einem neuen Eintrag nochmal etwas mehr auf das Thema eingehen.

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