Von Todestrafe und Kinderfragen

Auf dem Weg zur Arbeit heute morgen die Diskussion des Culture Gabfests über Werner Herzogs neue Doku-Reihe über Insassen der Todeszelle im Ohr gehabt und zurück an das fantastische und hoch interessante Fresh Air-Interview mit David Dow denken müssen. Ich wusste, dass ich hier schon darüber geschrieben hatte, aber der Kontext war mir nicht mehr bewusst – auch wenn es nicht mal ein Jahr her ist. Ist ein ganz guter Artikel, wie ich finde, vielleicht einer, der ein paar mehr Leser verdient hat.

Nebel without a cause

Neulich in der Innenstadt überhörte ich wie ein ca. fünfjähriges Kind seinen Vater über einen Bettler, der am Strassenrand saß, so etwas fragte wie “Warum sitzt dieser Mann da?”

Die Antwort des Vaters kam leider schon ausserhalb meiner Hörweite, aber ich fing an, selbst darüber nachzudenken, wie ich solch eine Frage meines eigenen Kindes wohl beantworten würde.

Die Antwort, auf die ich ziemlich schnell kam und die ich für die beste Art halte, mit einer Frage wie dieser umzugehen, ist: “Fragen wir ihn doch einfach!”

Nicht nur würde ich meinem Kind zeigen können, daß Bettler oder Obdachlose auch Menschen sind, noch dazu welche mit denen man tatsächlich sprechen kann — den meisten von uns fällt es ja schon schwer, nur Augenkontakt mit ihnen zu halten.

Ebenso halte ich es für unglaublich wichtig, Fragen von Kindern auf eine Weise zu beantworten, die sie dazu ermutigt, selbständig zu einer Antwort zu kommen…

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