Media Monday #49

Media Monday #49

Verdammt, schon wieder eine Woche rum, ohne dass sich hier was getan hat. Dabei sind ein paar Drafts in Arbeit…

1. Der beste Film mit Clark Gable ist für mich schwer auszumachen, da die wenigen Filme, die ich mit ihm gesehen habe schon seeeehr lange zurückliegen.

2. Pedro Almodóvar hat mit Matador” (1986) seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der mir bei der Sichtung fast seiner ganzen Filmographie vor ein paar Jahren am besten gefallen hat. Spannend, wunderbar gespielt, sehr schön in Szene gesetzt. Aber es gibt auch kaum einen Almodóvar-Film, der mir nicht gefallen hat.

3. Der beste Film mit Jennifer Connelly ist für mich ebenfalls schwer auszumachen. Habe zwar ein paar Filme mit ihr gesehen, aber wirklich herausgestochen ist sie da nicht wirklich. “Requiem for a Dream” muss ich auf jeden Fall noch einmal sehen.

4. Jeder hat so seine Filme, von denen sie/er glaubt, dass sie außer einem selbst kaum jemand kennt, obwohl sie unglaublich gut, spannend, witzig oder was auch immer sind. Raus damit, was sind eure Geheimtipps?

Rachel Getting Married” löst bei mir emotionale Reaktionen aus, wie es sonst nur “The Tree of Life” vermag. Aber ich kenne niemanden, der den Film auch gesehen hat und habe ehrlich gesagt auch ein bisschen Angst, ihn meinen Freunden zu zeigen, weil er mich eben so extrem persönlich anspricht.

5. Ein neuer Film von Pixar kann ja nur sehenswert sein, wenn man mal von Titeln, die mit “Car” beginnen, absieht…

6. Kult-/Trash-Filme mit Freunden in lustiger Stimmung, mit dummen Sprüchen und ungesunder Ernährung ist für mich der perfekte Filmeabend.

7. Meine zuletzt gesehener Film ist Francis Ford Coppolas “The Conversation und der war einer der besten Filme, die ich je gesehen habe weil einfach alles stimmt. Atmosphäre, Spannung, Drehbuch, Gene Hackman, der fantastische Soundtrack von David Shire… Großartig.

6 thoughts on “Media Monday #49

  1. Ich habe “Rachel Getting Married” gesehen. Hat mich allerdings nicht begeistert. Jeder Film einer dysfunktionalen großen Feier ist für mich wegen “Festen” eigentlich überflüssig, ich kann nichts dafür. Außerdem ist und bleibt Anne Hathaway für mich vollkommen langweilig, egal, was sie tut. Aber es gibt ja so Filme, die einen ganz persönlich eben sehr treffen, weil man nun mal der ist, der man ist (bei mir ist das z.B. “The Hours”). Ist das so ein Fall?
    Leider hatte ich auch schon einige unangenehme Situationen, als ich wichtigen Personen einen für mich wichtigen Film zeigte. Es ist doch immer enttäuschend, wenn sie dann nicht mitfühlen können.

    Witzig: “The Conversation” kam bei meinem ersten Media Monday an jener Stelle und bei mir genauso gut weg.

    • Ja, ähnlich wie bei “The Tree of Life,” wahrscheinlich sogar noch mehr, ist RGM ein Film, der es schafft, ganz genau mich zu treffen. Ich habe ihn im Mai ein drittes mal gesehen und war wie vorher auch schon ein emotionales Wrack, taumelnd zwischen völliger Euphorie und Heulkrämpfen.

      “Festen” hatte ich ein paar Wochen vor der ersten RGM-Sichtung gesehen und war völlig begeistert, und natürlich erkenne ich, dass es ohne Vinterberg kein RGM geben würde, aber sonst haben die beiden Filme für mich nicht viel gemein. Anne Hathaway hatte ich vorher in keinem Film bewusst gesehen, und alles was ich seitdem von ihr gesehen habe fand ich eher enttäuschend.

      Allerdings sehe ich auch beim wiederholten Sehen nie Hathaway in RGM, immer nur Kym. Sie und Rachel und ihr Vater Paul (wenn ich könnte würde ich Paul Irwin gerne alle Filmpreise der Welt verleihen) sind für mich so echt und authentisch als wären sie meine eigenen Verwandten oder Freunde. Ich habe in meinem Leben schon viele Filme gesehen, aber so etwas habe ich bisher nur bei diesem erlebt.

  2. “Rachel Getting Married” kenne ich auch, allerdings haben mich andere Filme auch mehr berührt. Und ich glaube, bei Filmen, die einen sehr persönlich treffen, ist die Enttäuschung schon vorprogrammiert, wenn man sie mit anderen sieht. Manche Erlebnisse sind einfach zu persönlich, oder wie es Miss Stephen schon sagte, “es gibt ja so Filme, die einen ganz persönlich eben sehr treffen, weil man nun mal der ist, der man ist”. :-)

  3. 6. Kult-/Trash-Filme mit Freunden in lustiger Stimmung, mit dummen Sprüchen und ungesunder Ernährung ist für mich der perfekte Filmeabend.

    Tja Herr Nebel, da kann ich ihnen nur raten irgendwann mal wieder nach Kerbtown zu kommen wenn meine Wenigkeit und der Rochen “Die Barbaren-DVD-Box” in den Player schieben…

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