Dritter Tag erster Teil

Achtung, Verwechslungsgefahr!

Achtung, Verwechslungsgefahr!

Ich habe vor lauter Aufregung in meinen letzten drei WM-Berichten ganz vergessen zum Oli zu verlinken. Der schreibt nämlich auch jeden Tag was, hat in der Regel die Spiele sogar tatsächlich gesehen und kennt sich obendrauf auch noch mit der Materie aus.

Oli und ich kennen uns ja schon eine ganze Weile, so seit etwa 15 Jahren. Viel anfangen konnten wir nie miteinander, ehrlich gesagt. Man hatte halt gemeinsame Freunde und saß sich gelegentlich in der Lampe gegenüber, wo man über des anderen Musikgeschmacks die Nase rümpfte und sich wunderte, wie denn besagte gemeinsame Freunde überhaupt mit so unterschiedlichen Typen wie uns befreundet sein können.

Erst als das Internet und die neu aufkommende Kunstform Weblog es uns ermöglichten, einander fernab der Kneipe und der mit ihr verknüpften sozialen Gepflogenheiten (in denen ich mich immer etwas zu unwohl und er sich vielleicht etwas zu wohl fühlte) kennen zu lernen, merkten wir, dass es gar nicht so wichtig ist, gemeinsame Interessen oder verträgliche Ansichten zu teilen – solange mit Leidenschaft erzählt wird, hört man auch gerne zu, bzw. liest mit. Sogar über Fußball.

Ach so, genau, Fußball. Der wurde gestern, zumindest in meinem Haushalt, von technischen Problemen überschattet. Fast die komplette erste Halbzeit des Spiels Griechenland gegen… puh, Uruguay? wurde damit verbracht, den Nintendo-Emulator auf dem Laptop zum Laufen zu bringen. Dass ich vorher etwas namens “.NET Framework” installieren musste stand zwar auf der Seite und in der ReadMe und hatte ich nur wenige Monate vorher bereits auf dem Hauptrechner getan, aber wenn ich Interesse an “Lesen” und “Sich an Dinge erinnern” hätte würde ich ja keinen Nintendo-Emulator brauchen, ne?

Griechenland hat jedenfalls ganz überraschenderweise das Spiel gewonnen oder verloren, und in Brasilien ging es weiter mit noch mehr Fußball. Ich hab irgendwie “Elfenbeinküste” im Kopf, aber was ich im Kopf habe muss auch nicht immer Bezug zur Realität haben und ist mit Vorsicht zu genießen.

À propos Genuss: Statt Fußball gab es am Abend wie vor zwei Jahren schon holundergetränkte Pfannkuchen bei Sascha und Lilia. Das war sehr schön, vor allem weil es in einer spontanen Partie Kubb endete, die Heiko in beinahe völliger Dunkelheit durch einen gekonnten Königssturz für uns entscheiden konnte.

Und da war der (Fußball-)tag noch lange nicht zu Ende. Wie ich die restlichen beiden Spiele kaum oder gar nicht gesehen habe, erfahrt ihr… bald! Und… hier!

One thought on “Dritter Tag erster Teil

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