Eineinunddreißigfünfunddreißigstelfinale

"Premiere"?

“Premiere”?

Der geneigte Leser wird sich erinnern, dass dieses ganze Fußball-Geblogge vor gut sechs Jahren dadurch ausgelöst wurde, dass ich mich immer wieder vorm WG-Beamer oder -Fernseher zwischen einem Haufen Sportinteressierter fand und zu meiner (und gelegentlich auch ihrer) Belustigung begann, meine Ignoranz und Analyse verbal kundzutun.

Sich mit Freunden etwas im Fernsehen anzusehen und dabei lustige wie dumme Sprüche zu reißen (oder klopfen? Warum ist das synonym, Klopfen und Reißen sind ja mal komplett unterschiedliche Tätigkeiten?) ist ja ohnehin eine meiner liebsten Tätigkeiten. Tatort, Lindenstraße, GNTM, Das perfekte Dinner, Fußball, sowie eigentlich alles auf den dritten Programmen. Man braucht mich nur vor einen Bildschirm und neben einen Menschen zu setzen und der Redefluss ist kaum mehr aufzuhalten.

WM auf der WG-Toilette

Da ich bei dieser WM bisher leider ganz alleine auf der Couch (oder “Couch”) saß könnte man meinen, dass all meine Bonmots ins Leere zielten, aber dank modernster (Spell-Check schlägt “todernster” vor) Kommunikationstechnologien erreiche ich tatsächlich mehr Ohren Augen Herzen als je zuvor.

Nicht, dass ich glaube, alle meiner 240 Twitter-Verfolger schauen den ganzen Tag gebannt auf ihr Telefon um auch bloß keines meiner 140-Zeichen-Meisterwerke zu verpassen, aber die oder der eine oder andere liest schon mit und, um so besser, schaltet sich ab und zu sogar in die “Unterhaltung” ein. (Und der Herr Jäger twittert ja auch, darf man natürlich nicht vergessen.)

Und weil ich bekanntermaßen fast ausschließlich mit und zu US-Amerikanern tzwittschere bot das gestrige Spiel Deutschland-USA jede Menge Möglichkeiten, den Welt-Fußball z.B. mit dem Zweiten Ebenda-Krieg in einen Topf zu werfen. Das alles aber natürlich in bester Freundschaft. Dass Amerikaner und Deutsche im Grunde ein Herz und eine Seele sind ist spätestens hiermit ein für alle mal geklärt:

Was gibt es zum Spiel selbst zu sagen? Wirklich spannend war es nicht, vor allem da recht schnell klar war, dass sich beide Mannschaften keine Sorgen um den Klassenerhalt machen müssen. Das Tor von Müller war astrein, ich hätte aber auch gerne eine Aktion von Klose gesehen, vor allem weil Shakira (also Rihanna) sich dann immer so schön freut.

Und jetzt erstmal eine kleine WM-Pause. In Trier ist bestes Wetter UND Altstadtfest. Beste Vorraussetzungen also, nicht aufs Altstadtfest zu gehen.

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